Archive for the ‘Ziviler Ungehorsam’ Category
Lest und unterstützt das “Grüne Blatt”
Januar 12th, 2010 Posted 12:39 pm
Dieser Artikel ist von http://klimaschutzvonunten.blogsport.de/
Das Grüne Blatt ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Umweltschutz von unten. Das heißt es werden viele Umweltthemen aus einer herrschaftskritischen Sichtweise behandelt, aber auch völlig andere Themen, weil das grüne Blatt ein offenes Medium ist, in dem es keine Zensur ist.
Damit ist das grüne Blatt ein Experiment, und das einzige offene Printmedium im deutschsprachigem Raum. Offen heißt dass jede/r seine/ihre Artikel im grünen Blatt Wiki online stellen kann, und die Artikel dann in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Offen heißt aber nicht, dass es egal ist was dort geschrieben wird. Bei Anti-emanzipatorischen Inhalten, sollte es immer Menschen geben die Aufmerksam sind, und direkt eine Stellungsnahme schreiben.
Unterstützen könnt ihr das grüne Blatt, indem ihr es lest, verteilt, und selber schreibt.
Das grüne Blatt braucht dringend AbonnentInnen: Informieren über Abos, kannst du dich hier, Aboschnippel, befinden sich in den grünen Blättern hinten drin.
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Action Samba in Israel
Januar 11th, 2010 Posted 7:22 pm
Ein Brief aus Israel: Die Yasamba (Jerusalem) und die Kasamba (Tel Aviv) Gruppen bei den Demonstrationen in Ost-Jerusalem in der letzten Zeit in große Probleme geraten. Die Yasamba Gruppe geht wöchentlich auf Demonstrationen
in der Nachbarschaft Sheikh Jarrah, wo Juden und Araber gemeinsam gegen die
Vertreibung von arabischen Familien durch extrem-rechten israelischen
Organisationen, protestieren. Die Familien sind aufgrund der
Gerichtsverhandlungen verschuldet und sind nun ohne entsprechenden Ersatz fuer
ihre Häuser auf die Strasse gesetzt worden.
Seit der Gründung der Yasamba, vor weniger als einem Jahr, ist die Demonstration in Sheikh Jarrah von 50 auf 500 Leute angewachsen. Es hat viel Aufmerksamkeit inder israelischen Öffentlichkeit erzeugt und eine breite Gesellschaftsgruppeerreicht.Allerdings hat die Polizei entschieden, keine Demonstrationen mehr zu erlauben und vieleDemonstranten festgenommen. Speziell die Sambagruppe wurde geziehltangegriffen, ohne Begründung inhaftiert und durch das Konfiszieren der Trommeln mundtot gemacht. Das ganze lief in einer krassen Art ab, die mir nichts zu rechtfertigen ist.
Inhaftierung der Trommler auf dem Weg zur Demonstration:
Die erste Demonstration mit Polizei-Brutalität:
Überraschenderweise sind nach den ganzen Inhaftierungen noch mehr Leute zur Band gekommen,
die mitmachen wollen. Spenden aus europäischen Friedensstrukturen wird uns helfen weiterhin zu den Demonstrationen zu gehen, zu spielen und gegen die Ungerechtigkeit aufzubegehren. Wir zeigen
Solidarität mit den Familien und erreichen so auch die Isrealisch-Jüdische
Bevölkerung in West-Jerusalem, so dass alle erfahren was los ist.
Die Kinder aus der Nachbarschaft, die nach den Demonstrationen zu uns kommen freuen
sich sehr über uns und spielen mit uns. Wir planen ihnen auch Instrumente zu
geben oder welche zu bauen.
Die Kasamba-Gruppe aus Tel-Aviv nimmt jede Woche an den friedlichen Demonstrationen
in dem palästinensischen Dorf Al-Ma’asara teil, wo sie den Kindern aus dem Dorf
das trommeln beibringen. Dort wird gegen den geplanten Bau der Mauer auf dem
Gebiet des Dorfes demonstriert.
Bitte verbreitet diesen Brief auch an andere Leute, Organisationen und Netzwerke
damit mehr Leute davon erfahren!
Im Namen von Yasamba und Kasamba: Vielen herzlichen Dank!
Jerusalem, 2. Januar 2010
Hier sind einige Links um sich detaillierter über die Situation in Sheikh Jarrah zuinformieren:
http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/sie-schlagen-und-schiessen-auf-uns/
http://www.peacenow.org.il/site/en/peace.asp?pi=61&fld=620&docid=3594
http://www.ir-amim.org.il/eng/?CategoryID=324
Al-Ma’asara:
http://palsolidarity.org/2009/11/9451
Presse:
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1135709.html
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1261364542812&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Posted in Militarismus, Politik, Repression, Ziviler Ungehorsam, kreative Aktionsformen
Ein Kessel(n) Bunte(S)
Dezember 14th, 2009 Posted 5:36 pm
Was die vergangenen Tage in Kopenhagen stattfindet, ist eine Demaskierung und Demontage jeglichen demokratischen Grundverständnisses. Je weiter wir im Spätkapitalismus fortschreiten, desto weniger Energie können die Mächtigen eben für die Schein-Maskerade verschwenden, mit denen sie uns in Vergangenheit noch einlullen wollten.
http://de.indymedia.org/2009/12/268635.shtml
http://de.indymedia.org/2009/12/268672.shtmlUm auf die stattgefundene Repression auch hier in Berlin nochmals aufmerksam zu machen und um Solidarität mit den noch in Kopenhagen befindlichen Demonstranten_innen zu bekunden, treffen wir uns am Dienstag den 15.12.09 um 15h an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. Dort wird eine Demonstration inszeniert, zu der wir unsere Pozilei auch gleich selber mitbringen. Konkret soll dieser kreative Protest in Form eines Straßentheaters unsere Interpretation des staatlichen Umgangs mit Demonstanten_innen in Szene setzten. Mit Übergriffen seitens unserer Pozilei ist daher wohl zu rechnen.
Es wäre schön wenn ihr dafür bunte, schwarze und/oder grüne „Bullen-Klamotten“ anzieht, bzw. mitbringt, je nachdem wen ihr lieber spielen möchtet. Aber denkt dran, es können nicht alle die Guten sein, wir brauchen auch Pozilei. Selbst gebastelte Schweinenasen (Fuck all Pigs!) aus Eierkartons, Kabelbinder für die „Festnahmen“, Kochlöffel-Schlagstöcke und ähnliches mehr, können das optische Erscheinungsbild der Darbietung nur verbessern. Seitens der „Demonstranten_innen – Darsteller_innen“ können Trillerpfeifen, Kochgeschirr und Ähnliches den Geräuschpegel für die Aufmerksamkeit auf unsere Aktion nur steigern, Transpis und Schilder mit eventuellem Bezug auf Kopenhagen sind auch gern gesehen. Eurer Kreativität sind unsererseits keine Grenzen gesetzt!
Wer Lust und Zeit hat an der Herstellung der Requisiten für die geplante Performance mitzuwirken, ist herzlich eingeladen am Montag, den 14.12.09 ab 16h im New York/Bethanien vorbeizuschauen.
In diesem Sinne Soligrüße nach Kopenhagen! Freiheit für alle Gefangenen!”
Posted in AgrarKULTUR, Direkte Aktion, Klimaschutz, Kongresse, Camps und Vernetzung, Politik, Proteste, Repression, Ziviler Ungehorsam
Neuigkeiten
Dezember 9th, 2009 Posted 6:48 pm
Schimpf, Schande und Schmach auf mein Haupt, hier tut sich ja gar nichts mehr.
In den letzten 2 Monaten habe ich kaum was brauchbares für die Seite produziert, was daran liegt, dass ich soviel im “Real Life” mache. Ich habe ja die letzten 2 Monate in Berlin verbracht und bin mal wieder nur von einer Seite zur anderen gewirbelt, nebenbei hatte ich auch noch 6 Lesungen. Politisch gesehen ist auch soviel passiert, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich als erstes schreiben soll. In Berlin wurde z.B. die Brunnenstrasse 183 mit Umsonstladen geräumt ( der erste seiner Art, den ich jemals gesehen habe. Rest in Un-Peace!), und neben ein paar Kreativaktionen und Spontandemos geht es seitdem geht in Berlin heiß her, im wahrsten Sinne des Wortes. Es brennen vermehrt Autos, auch Polizeiautos und es fliegen Farbbomben, auch aufs BKA. Es wäre natürlich interessant, darüber einen Artikel zu schreiben, denn das Thema ist weitaus komplexer als es auf den ersten Blick scheint. “Ihr habt den Termin bestimmt, wir bestimmen den Preis” die Losung dieser Tage.
Seit Jahren brennen in Berlin Autos und fliegen Farbbomben, ob es in letzter Zeit wirklich mehr geworden sind, oder nur mediale Aufmerksamkeit sei dahingestellt. Zum einen scheint es ja im Interesse der Leute zu sein, das ihre Aktionen medial gewürdigt werden. Zum anderen ist auch zu beobachten, dass es verstärkt ( zufällig vor Kopenhagen?) zu einer Hetzkampagne gegen” Hasszündler”, Linksextreme usw. kommt. Vom Berliner Innensenator werden sie schon mal wieder mit rotlackierten Faschisten verglichen. Die Motive hinter den Anschlägen auf Stehzeuge kommen in der Presse fast nie zur Sprache. Gentrifizierung, die neoliberale Umgestaltung, und wachsende Repression in den Städten betrifft uns alle und die meisten von uns in negativer Art und Weise.
In Kopenhagen wird derzeit die Repressionsmaschine angefahren. Gestern nacht kam es schon zu einer Hausdurchsuchung eines Hauses, in dem viele UmweltaktivistInnen sich auf den Gipfel vorbereiten. Da scheint es nur zu passen, in den Köpfen der Leute das Bild vom enthemmten, gemeingefährlichen Linksautonomen zu zeichnen, den man mit jeglicher Repression überziehen kann. Er kann schließlich froh sein, dass die Todesstrafe in Dänemark (derzeit) abgeschafft ist. Links = böse und wer hinterfragt da noch, ob es sein kann, dass in unserer tollen Demokratie mal eben Sitzblockaden zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe dienen können, so wie es ein neues Gipfelgesetz in Kopenhagen vorsieht?
Abgesehen davon kommen auch in Berlin immer mehr Leute einfach so in den Knast, da die Polizei unter Ermittlungsdruck steht. Es gibt mehrere fragwürdige Festnahmen in den letzten Monaten, wo Menschen in der Nähe von brennenden Autos festgenommen wurden, die damit letztendlich überhaupt nichts zu tun haben, außer, dass sie vom VS der linksextremen Szene zugerechnet werden.
Ein besonders krasser Fall ist der von Alexandra. Sie wurde in einem Späti festgenommen, von der bürgerlichen Presse beschimpft und auseinandergenommen, war mehrere Wochen in Untersuchungshaft. Als Beweis dienten Grillanzünder bei ihr zuhause, auch noch andere, als bei dem abgefackelten Stehzeug gefunden wurde. Letztendlich reichte das aber nicht mal unseren Gerichten und sie wurde freigesprochen. Dazu muss man auch noch sagen, dass dies nicht alleine der Verdienst eine tollen Solidaritätsgruppe ist, die sich für sie eingesetzt hat. Solidarität lohnt und ist vielleicht im Moment das wirkungsvollste, was wir den Herrschenden entgegen stellen können. Denn allein machen sie dich ein, und das gilt immer mehr.
Nun, also darüber könnte ich schreiben, aber ich will auch nicht immer nur Berlin-Nabelschau betreiben. Schließlich ist das Motto mutig-mutig und nicht berlin-berlin.
Gerade in der Provinz bedarf es Mut sich dem alltäglichen Wahnsinn zu widersetzen. Da habe ich auch noch was zu einem kreativen Prozess in Bad Oldesloe wegen einer Militärblockade. Nicht der Prozess war kreativ, sondern die Leute, die Anti-Repression betreiben.
Außerdem wollte ich noch was zu Kopenhagen schreiben, aber das ist so komplex, dass ich wieder mal zuviel denke und zuwenig schreibe. Ich habe in den letzten Wochen mich sehr intensiv mit Kopenhagen, dem “grünen” Kapitalismus, Klimaflüchtlingen und anderen Dingen beschäftigt.Zuviel Information ist manchmal auch nicht gut, denn ich kann gar keinen einfachen Text mehr schreiben.
Werde ich aber probieren. Social change instead of Climate Change. Der UN-Gipfel ist kein Klimagipfel, sondern ein Finanz und Wirtschaftstreffen, auf dem die Karten neu gemischt und grün lackiert werden sollen. Je tiefer ich in Emissionshandel, in RED (Inwertsetzung von den letzten Urwäldern der Erde), CDM (Clean Development Mechanism, Freikaufprogramm für Umweltverschmutzer und Menschenrechtsächter) eintauche, desto mehr kommt mir das kalte Kotzen. In Kürze möchte ich das mit euch teilen. Alles weitere für Kurzentschlossene und Alternativinfojunkies:
http://www.gegenstromberlin.net/
http://nevertrustacop.org/Deutsch/Aufruf
http://www.climate-justice-action.org/
Auch im Bereich Pharma/Gentechkonzerne gibt es mal wieder eininge News und auch die Schweinegrippeimpfung hätte hier auch noch etwas Raum verdient. Wieder einmal wurde neuer Genmais in Europa durchgewunken, übrigens von unserer achsokritischen Frau Aigner, die noch im Frühling erkannt hatte, wie gefährlich Genzeugs ist und sich negativ auf die Biodiversität auswirkt.
Zur forcierten Demokratie in Irland habe ich auch noch was, nämlich zu den Lissabon-Verträgen und wie es letzlich zu dem “Ja” im 2. Anlauf der WIDERSPENSTIGEN Iren kam.
Weiterhin wird in den Niederlanden vermutlich ab Januar das Squatten verboten sein. Eine schöne Gelegenheit, meine alten Texte zu veröffentlichen, die ich 2006, als ich dort in den quirlig-bunten Squatterszene gelebt habe, geschrieben habe. Natürlich lassen auch dort die Aktionen nicht auf sich warten und wer reisefreudig ist und nach Dänemark auch noch ins Land der Käsefüße und rechtsdrehenden PolitikerInnen reisen will, wird dort sicherlich freudig empfangen.
Und weil ich nicht immer nur kotzen möchte, sondern auch mal was kleines, nettes, konstruktives machen möchte, werde ich noch über die Transition Town Bewegung schreiben, bei der er im Rahmen des Monats “Ernährung” tolle Vorträge gab, zum Beispiel über Community Supported Agriculture und Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft und auch ein Gästebuch habe ich angelegt. Zudem gibt es einige neue Artikel in Zeitungen von mir, über mich, in denen ich wie immer dasselbe erzähle, oder auch mal was neues?
Die Spannung steigt, die Spannnung bleibt, herein spaziert meine Damen, Herren und Sonstdefinierten, das Klimacasino hat geöffnet und die wilden Vögel fliegen.
Wütend schreiten wir voran!
Posted in Direkte Aktion, Ernährung, Freiräume, Kongresse, Camps und Vernetzung, Militarismus, Politik, Proteste, Repression, Ziviler Ungehorsam
ACAB oder doch lieber NIKE?
November 20th, 2009 Posted 4:25 pm
A.C.A.B., All Cops are bastards, ein mittlerweile doch schon sehr in die Jahre gekommene Schlachtruf aus den frühen Punkjahren Englands, wurde einem 15-jährigen Nürnberger Demonstrant vorgestern zum Verhängnis.
Seine Eltern hatten ihm das T-Shirt mitgebracht (woher auch immer) und er lief damit auf einer der Studibildungsdemos rum. Nun ist es ja so, dass der Spruch wirklich schon zum Repertoire jedes mittelmässigen Headshops oder pseudorevolutionären Souvenirshop auf dem Kudamm gehört, ähnlich wie Che Guevaras Konterfei, oder “Zahme Vögel singen von der Freiheit, wilde Vögel fliegen”.
Nun ja, nicht so in Bayern, denn dort wurde erst im April diesen Jahres ein neues Gesetz erlassen, die einen klaren Umgang mit derlei subversiven Sprüchen regelt. Jetzt, wo auch fast der letzte Hinterwändlerpolitiker Englisch gelernt hat ( außer Westerwelle), ebenso die Polizei auch schon “inglisch” sprechen kann, wenn sie denn will ( mit Flüchtlingen zum Beispiel eher nicht, mit Touristen eher schon), fühlen sie sich in ihrer Ehre wohl doch sehr angekratzt.
Und nahmen den Kurzen kurzerhand fest, plus Ausziehen, Leibesvisite und Anzeige wegen Beamtenbeleidigung. Und alles nur wegen A.C.A.B. Quod eram demonstrantum.
Der gute Junge schaffte es sogar als Aufmacher in die Lokalpostillen und Schundblättchen. Ich frage mich gerade, was passieren würde, wenn all die StudentInnen und SchülerInnen, die gerade im Großraum Nürnberg ihre Audimäxe besetzt halten und streiken, sich solidarisch mit dem jungen Mann zeigen würden und in hundertfacher Ausführung mit einem solchem T-Shirt durch die Nürnberger Innenstadt marschieren würden?
Die Polizei würde in einen Festnahmestress ohne Gleichen verfallen, und irgendwann würden sie vor lauter Absurdität eventuell davon ablassen. A.C.A.B. kann doch soviel bedeuten. Alle Christen ahnen Böses oder so.
Solange Innenstädte und Landstraßen, Bahnhöfe und Schulen mit Werbepostern und Firmenlogos gepflastert sind, und die Leute ganz selbstverständlich mit Nike T-Shirts rumlaufen, ( könnte man ob ihrer Firmenpraktik auch als kriminelle Vereiningung hinstellenn) sollte auch jeder Mensch auf seinem T-Shirt tragen dürfen, was er oder sie will. Und ja, meinetwegen auch Thor Steinar oder Hitlers Konterfei. Denn Verbote und Gesetze machen unfrei und unzufrieden, schüren Ängste, Misstrauen und Denunziantentum und bislang hat noch jede Nazigruppe ihre kladestinen Zeichen verteidigen können und auch durch die vielen Verbote wurden sie Zeichen erst interessant.
Die Gesinnung ist doch eh im Kopf drin und nicht nur am T-Shirt drauf. Klar, kann man Werbung laufen, mit T-Shirtsprüchen, aber wer offen ist für was auch immer, bekommt mittlerweile im Internet wesentlich mehr Input als durch ein blödes T-shirt.Und wie auch bei Demoverboten, Konzertverboten usw., sollten gerade die “Linken” nicht immer jubeln, wenn wieder etwas “Rechtes” verboten ist. Denn wir befinden uns im Kampf gegen “alle Extreme” und im Endeffekt darf den öffentlichen Raum, die öffentliche Debatte, unseren Kopf und Körper nur noch besetzen, benennen und benutzen, wer den maximalsten Profit draus schlägt oder untertänig konsumiert und weiterhin nichts in Frage stellt.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1125227&kat=10&man=12
Posted in Repression, Ziviler Ungehorsam
