Archive for the ‘Leben ohne Geld’ Category
SelbstversorgerInnenwoche
September 14th, 2009 Posted 1:44 pm
Kennenlernen, Ausprobieren, Weitermachen…
4.-9. Oktober 2009 im Torhaus Trebitz
Du hast Lust, auszuprobieren, etwas unabhänger von gängigen Konsumangeboten zu werden? Mehr zu wissen, wo und wie mensch Dinge umsonst bekommen kann ? Nicht nur aus einer Produktpalette auszuwählen? Oder Du versuchst das vielleicht schon oft und willst Dich mit anderen austauschen?
In der “Selbstversorgungszeit” wollen wir gemeinsam verschiedene Lebensbereiche unter die Lupe nehmen und Wege kennenlernen, Dabei soll zum Beispiel Apfelsaft und Marmeladen entstehen, getrocknete Früchte, vielleicht eine Tasche aus Filz oder auch ein Beutel aus Leder, wir werden traditionelle Bautechniken mit regionalen Baustoffen wie Lehm und Holz kennenlernen und auch wie mensch ein Kompostklo bauen kann. Mittendrin und daneben wird es immer wieder um weitere Ideen gehen, anders zu wirtschaften: Umsonstökonomie, Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft, Permakultur u.v.m., auch Infos und Austausch über Selbstversorgungs- und andere spannende Projekte in Brandenburg/Europa wird es geben. Das Torhaus Trebitz, wo dieser Workshop stattfindet, ist ein kleines Hofprojekt eine halbe Stunde südlich von Potsdam mit viel Idealismus,vielen Baustellen und gesammelten Erfahrungen. Wir werden am letzten Tag noch ein weiteres Projekt, mit mehr Menschen und einem “offenen Raum”Konzept, kennenlernen und dort auch Möglichkeiten selbstbestimmterer Abwasserreinigung und Energieerzeugung sehen.
Geschlafen werden kann im Gästezimmer oder Heu, bitte Schlafsack und Isomatte mitbringen. Und einen leckeren Aufstrich/Marmelade o.ä. und gern auch zum Thema passende Literatur.
weitere Infos & Anmeldung: Nicole Gernhard, gernhard@uni-potsdam.de, Tel. 033844-51034
Posted in (Lohn)Arbeitswelten, AgrarKULTUR, Energieversorgung, Freiräume, Leben ohne Geld, Wohn/Kulturprojekt
Alles umsonst:
März 11th, 2009 Posted 12:28 pm
hier noch weiterführende Links, mit Tipps und Tricks für ein Leben ohne Geld
http://www.allesundumsonst.de/
http://dinge-umsonst-besorgen.de.vu/
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Umsonstläden
März 11th, 2009 Posted 12:13 pm
Umsonstläden gibt es mittlerweile in vielen Städten und Ländern. Besonders in Holland gibt es eine lange Tradition von “Weggeefwinkels”. Das Prinzip eines Umsonstladens ist eine sehr einfache Idee. Ein Raum, in den mensch alles bringen kann, was er nicht mehr braucht, aber dennoch noch funktionsfähig oder wiederverwertbar ist und wenn er Dinge benötigt diese mitnehmen kann.
Umsonstläden sind meist feste (Laden)räume, häufig in besetzen Häusern eingerichtet. Es gibt aber auch mobile Abwandlungen, wie z.B. ein fliegender Straßenflohmarkt, bei dem öffentlichkeitswirksam Kleiderständer und Einkaufwägen bepackt mit nützlichen Dingen durch die konsumverwerteten Innenstädte geschoben werden.
Umsonstläden, so naheliegend und einfach das Konzept auch erscheint, haben auch mit Problemen zu kämpfen. Oft werden sie als “Mülleimer” benutzt, wo Menschen ungewaschene Kleider und Elektroschrott abladen, manchmal auch aus Unachtsamkeit. Immer wieder gibt es auch Menschen, die das solidarische Prinzip nicht verstehen und einfach Dinge mitnehmen, die sie nachher auf dem Flohmarkt oder Ebay verticken.
Ein weiteres Beispiel, das ein “richtiges Leben im Falschen” sich sehr schwierig gestalten kann. Wie auch beim Containern gibt es hier die Kritik, das Umsonstläden “die Feuerwehr des Kapitalismus” seien, den verarmenden Menschen also, ähnlich wie Caritas und Rotes Kreuz mit den absolut Notwendigen versorgen, und sie somit beruhigen und von der sozialen Revolution und Massenprotesten ablenken.
Auf der anderen Seite, positionieren sich Umsonstläden, anders als karitative Einrichtungen, kapitalismus-kritisch oder radikal anti-kapitalistisch und nutzen den Umsonstladen dazu , noch weitere Elemente einer solidarischen Ökonomie umzusetzen. So sind Umsonstläden auch häufig Ausgangspunkt für Food-Coops oder Tauschringe und bieten Raum für sonstige Initiaven. Umsonstläden, die, um konsequenterweise keine Miete bezahlen zu müssen, sich in besetzen Häusern ansiedeln, bringen zusätzlich noch das Element der direkten Aktion, also der Aneingung von ungenutzen Wohn-und Geschäftsraum, mit ein.
Weiterführende Links:
Umsonstladen Berlin-Mitte, schon 7 Jahre alt
Systemfehler, Umsonstladen Berlin-Friedrichshain
große Liste von Umsonstläden in Deutschland
Liste von Umsonstläden in Deutschland (englisch)
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Containern
März 8th, 2009 Posted 3:15 pm
Containern, oder aus dem Englischen: Dumpster-Diving, also “in den Müll tauchen” ist eine moderne Abwandlung des Jagens und Sammelns, besonders verbreitet unter AnhängerInnen der sogenannten links-alternativen Szene. In anderen Ländern trifft mensch auch öfters ganz “normale” Obdachlose und andere, die einfach kein Geld für Essen ausgeben können oder wollen.
Die Containerszene ist schon eine Sache für sich. Da gibt es die Gelegenheitscontainerer, die mal bequem zum Supermarkt nebenan gehen, wo die Tonne offen steht und sich einfach bedienen. Da gibt es aber auch die Hardcoreleute ( auch Freeganer genannt), die Zaunanlagen und Stacheldraht überwinden, dann ein Schloß am Müll aufknacken um dann mit Spülmittel oder anderen gifitgen Substanzen übersähtes Gemüse bergen zu können. Die Supermärkte haben natürlich ganz schon Angst, dass sich jemand an ihrem Müll laben könnte und ihnen so der große Reibach entgeht. Laut Rechtssprechung ist der Müll auch noch Eigentum des Supermarktes und somit kommt es immer wieder zu Repressalien gegen Containerer, die im Extremfall vor Gericht landen.
http://de.indymedia.org/2008/12/235432.shtml,
http://de.indymedia.org/2009/03/244091.shtml?c=on#c560671
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