Mutig Mutig!

Beispiele für eine gerechtere Welt

Archive for the ‘Information’ Category

Lest und unterstützt das “Grüne Blatt”

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Januar 12th, 2010 Posted 12:39 pm

Dieser Artikel ist von http://klimaschutzvonunten.blogsport.de/

Das Grüne Blatt ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Umweltschutz von unten. Das heißt es werden viele Umweltthemen aus einer herrschaftskritischen Sichtweise behandelt, aber auch völlig andere Themen, weil das grüne Blatt ein offenes Medium ist, in dem es keine Zensur ist.
Damit ist das grüne Blatt ein Experiment, und das einzige offene Printmedium im deutschsprachigem Raum. Offen heißt dass jede/r seine/ihre Artikel im grünen Blatt Wiki online stellen kann, und die Artikel dann in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Offen heißt aber nicht, dass es egal ist was dort geschrieben wird. Bei Anti-emanzipatorischen Inhalten, sollte es immer Menschen geben die Aufmerksam sind, und direkt eine Stellungsnahme schreiben.

Unterstützen könnt ihr das grüne Blatt, indem ihr es lest, verteilt, und selber schreibt.
Das grüne Blatt braucht dringend AbonnentInnen: Informieren über Abos, kannst du dich hier, Aboschnippel, befinden sich in den grünen Blättern hinten drin.

Jugendumweltkongress in Hamburg

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Dezember 5th, 2009 Posted 1:35 pm

JUGENDUMWELTKONGRESS

Der Jugendumweltkongress (Jukss) 2009/2010 findet in diesem Jahr vom
25.12.2009 bis 3.1.2010 in der Freien Waldorfschule Elmshorn bei
Hamburg statt. Mehr als 300 neugierige, künstlerische, kritische,
politische, philosophische Freaks, Punks, Hippies, Ökos und Normale
kommen zusammen zum Informieren, Diskutieren, Pläne schmieden, Utopien
ausprobieren, Aktionen rocken, akrobatisch sein und Jonglieren, Musik
machen, Spaß haben, …und um die Welt zu verändern!

Zusammen versuchen wir ein Experiment des gleichberechtigten,
selbstbestimmten Zusammenlebens. Das Programm wird von dir um die
Themen erweitert, die du wichtig findest: Du kannst Vorträge halten
und Filme zeigen, Ausstellungen und Material mitbringen, Workshops und
Diskussionen anzetteln. Beim Kochen werden kreative kulinarische
Genüsse gezaubert und beim gemeinsamen Putzen philosophiert…

Umwelt?? – umfasst für uns das Geflecht sozialer, wirtschaftlicher,
politischer, ökologischer u.ä. Umstände, in denen wir leben. Diese
Umstände zu hinterfragen und die Zusammenhänge zu verstehen, sind
erste Schritte zur Veränderung! Es geht um Themen wie Anarchismus,
Globalisierung, Gentechnik, Atomkraft, Menschen- und Tierrechte,
alternatives Leben und Lernen, Rechtspopulismus und noch viel mehr.

Information: www.jugendumweltkongress.de

“Wer lebt mit wem?”Herrschaftskritisches Sommercamp zum Thema “Kind”

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Juli 12th, 2009 Posted 5:18 pm

Wer lebt mit wem

Hiermir lade ich zu einer sehr wichtigen Grossereignis, das sich vom 27.07 bis zum 02.08. auf der Burg Lutter, einer 30 Jahre alten Kommune nähe Hildesheim und Goslar, abspielen wird.

Das Herrschaftskritische Camp “Wer lebt mit wem und warum und wie?” Alleine schon der Titel verrät, wie schwierig es sein kann, wenn mensch andere Arten des Seins und Zusammenlebens sucht, als der immer noch vorherrschenden Heile Welt Familien Pseudoidylle der 50 Jahre. Klein und rein, so soll sie sein, das Familiendasein.

Und abschotten soll man sich, “Cocooning” genannt, gerade jetzt in der Wirtschaftskrise wäre es ja fatal für die Herrschenden, wenn die Menschen untereinander wieder anfangen würden sich zu vertrauen und kleine Dienste und Dinge ohne Geld miteinander austauschen würden.

Obwohl das Ideal also noch von vielen noch hochgehalten wird ( Hochzeiten, Elternzeitschriften, Kirche, Werbung, ZensURSULA von der Leyen) ist es eigentlich auch schon wieder dabei zu verschwinden, ganz unspektakulär, aber oft auch sehr schmerzhaft für alle Beteiligten, die doch “irgendwie” noch dran geglaubt haben. Jede 2. Ehe in Großśtädten wird geschieden, auf dem Land ist es jede 3., wohlfühlorientierte und liebebedürftige Kinder werden zu rebellierenden “Tyrannen” ernannt, für jedes Zipperlein hat der Psychologe die passende “Krankheit” und Arznei im Schrank,  in der Pubertät kommt es aufgrund von Mangelerfahrungen in der frühen Kindheit zu Alkoholexzessen und Amokläufen und Shoppingwahn. ( der ja angeblich völlig normal ist und in Teeniezeitschriften total gehypt wird)

Schulverweigerung ist an der Tagesordnung, auf der anderen Seite schlucken schon viele Kinder einen Pillencocktail um den hohen Anforderungen der suizidalen Hochleistungsgesellschaft noch gerecht werden zu können.

Liebe, was ist das eigentlich? fragen sich fast alle und obwohl es medial und auch im persönlichen Bekanntenkreis immer mehr, oft sogar ausschließlich thematisiert wird, scheinen wir es immer weniger zu wissen. Promiskuität war vielleicht mal in den 60zigern revolutionär, heute unterliegt sie in den meisten Fällen derselben kranken Konsumlogik, wie unsere sich häufenden Einkäufe, die uns doch nie glücklich machen.

Gibt es vielleicht andere Arten des Zusammenlebens der Menschen, solche, die alle Beteiligten zufriedener machen? Ein Blick in die Anthropologie verrät, dass der Mensch bis zur industriellen Revolution immer in Großverbänden und Patchworkfamilien gelebt hat und in sogenannten primitiven Eingeborenenstämmen es auch heute noch tut.

Was ist eigentlich Anti-Pädagogik? Das, wo die Kinder den Erwachsenen auf der Nase herumtanzen? Kinder brauchen doch Grenzen, nicht wahr? Woher kommen eigentlich unsere Ideen, was Erziehung anbelangt? Warum hält unsere Gesellschaft schon kleinste Babys auf körperlichen Abstand um sie “nicht zu verwöhnen”, warum verkaufen sich Bücher wie “Jedes Kind kann schlafen lernen” so gut, in denen Eltern geraten wird, ihr Kind bis zum Erbrechen schreien zu lassen, damit es lernt, “brav” zu sein und seine Eltern beim Schlafen nicht zu stören, obwohl das seine natürliche Absicherung über Jahrtausende wahr, nachts Nervennahrung zu bekommen und sich vor dem plötzlichen Kindstod zu schützen. Was machen solche Bücher und Erziehungstipps, die Großteils auf Hitler Erziehungsratgeberin Johanna Haarer basieren, die in ihrem bis 1987(!) verkauften ( vom völkischen Wortschatz bereinigten) Buch “Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind”, Thesen des körperlichen Abstands und “Verwöhnens” näher erläutert, mit unserer Gesellschaft?

Liegt darin vielleicht der Schlüssel zu ADHS, Allergien, Hautreizungen, Aggression, Selbstmordgedanken, Lustlosigkeit, mangelnder Empathie und Offenheit zu rassistischen, anti-semitischen und anderen unterdrückerischem Gedankengut?

Wie könnte eine gleichberechtigte Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern aussehen? Wie hierarchisch sind wir jeden Tag um Umgang mit ihnen und anderen Mitmenschen? Uns was bewirkt das? Was erhoffen wir uns von Er-ziehung? Geht das nicht oft nach hinten los? Haben wir ein Bild davon, was es bedeutet ein freier Mensch zu sein? Oder nur Vorurteile und Angst?

Und: wie kann der gleichberechtigte Alltag aussehen? Wie müssen sich Gesellschaft und auch die linke Szene ändern, dass Kinder sich darin entfalten und wohlfühlen können? Wie müssen sich Institutionen ändern ( Schule, Kindergarten, Krankenhaus…) Warum sind kindzentrierte Orte gar nicht so gut für die Entwicklung von Kindern?

Warum haben wir generell ein negatives Menschenbild und sehen in Kindern nur das Laute, Fordernde, Schlechte? Woher nehmen wir uns, uns, die wir mindestens nach 10 Dingen süchtig sind, die wir aggressiv und unzufrieden sind, das Recht, Kindern unsere “Werte” zu vermitteln? Warum ist das in der Linken oft nicht besser?

Warum fühlen sich soviele AktivistInnen mit Kindern plötzlich genötigt die Szene zu verlassen oder sich zurück zu ziehen?

Die Frageliste liesse sich unendlich fortsetzen. Viele dieser Frage und natürlich noch ganz andere ( die Genderdebatte z.b.) hat ein paar Leute letztes Jahr bewogen, ein Camp zu vorzubereiten, auf dem Menschen aller Coleur und Alter und ausdrücklich auch Menschen ohne Kinder, sich über den großen Komplex theoretisch und praktisch austauschen können. Gerne kannst du einen Workshop dort anbieten, der ins Thema passt. Vielleicht sehen wir uns ja da???

WER LEBT MIT WEM-das CAMP

Erziehen ist gemein- ein Standpunkt der Traumschule (Altmark)

Gegen Familienstrukturen

Die Kinderrechtszänker

Beziehung statt Erziehung

gleichberechtigetes, nicht-kindzentriertes “Kindergarten”konzept