Archive for the ‘Energieversorgung’ Category
Neuigkeiten Hamburg, Klimakiller Vattenfall, Baum-Haus-Bürobesetzungen, Antideutsche Zustände und alle mal wieder ausgesperrt bzw. eingesperrt.
Dezember 29th, 2009 Posted 3:18 pm
„Klimapolitik heißt für uns: nicht warten, dass die Mächtigen auf Konferenzen die Welt retten, sondern vor Ort handeln. Deshalb stellen wir uns hier und heute den Klimasauereien von Vattenfall in den Weg“,
sagt ROBIN WOOD-Baumbesetzerin Cécile.
Der Energiekonzern Vattenfall will eine rund 12 Kilometer lange Fernwärmetrasse bauen, die vom neuen Kohlekraftwerk Moorburg quer durchs Hafengebiet und Altona bis nach Diebsteich führen soll. ROBIN WOOD
fordert einen Verzicht auf die Trasse, einen Baustopp für das Kohlekraftwerk Moorburg sowie einen grundlegenden Wechsel in der Energiepolitik der Stadt: weg von extrem klimaschädlichen
Großkraftwerken in der Hand marktbeherrschender Konzerne hin zu dezentralen Strukturen auf Basis erneuerbarer Energien. Der Bau der Trasse ist zudem ein Paradebeispiel dafür, wie die Stadt Hamburg Rechte von AnwohnerInnen bei der Planung großer Bauvorhaben missachtet, einseitig Wirtschaftsinteressen berücksichtigt und städtisches Grün vernichtet.
Vattenfall baut derzeit im Stadtteil Moorburg ein 1.600-Megawatt-Kohlekraftwerk. Über acht Millionen Tonnen Kohlendioxid wird diese Dreckschleuder künftig Jahr für Jahr in den Hamburger Himmel
blasen und damit das Klima doppelt so stark belasten wie der gesamte Straßenverkehr in der Hansestadt. Anstatt das alte Heizkraftwerk Wedel durch ein modernes 800-Megawatt-Gaskraftwerk zu ersetzen, hat sich der Konzern für ein doppelt so großes Kohlemonster an die Elbe entschieden – und vom schwarz-grünen Senat dafür grünes Licht bekommen. Trotz der an sich sinnvollen Fernwärmeauskoppelung wird dieses Kraftwerk nur einen Wirkungsgrad von maximal 60 Prozent erreichen und damit wesentlich
ineffizienter arbeiten als ein modernes Gaskraftwerk. Ohne die Fernwärmetrasse ließe sich das Kraftwerk Moorburg nicht rentabel bewirtschaften. Die Trasse ist somit die Achillesferse des Riesen
Vattenfall.
Mehr als 9 Millionen Tonnen CO2 soll das im Bau befindliche Steinkohlekraftwerk Moorburg jährlich in Hamburg emittieren. Das finden Initiativen und ROBIN WOOD unzeitgemäß und fordern ein Ende des Projekts. Durch den Gählerpark soll die sogenannte Moorburgtrasse gebaut werden, eine Fernwärmeleitung und gleichzeitig die Achillesferse des Bauprojektes.
Dazu erklärt Olivia, eine der Anwohnerinnen, die seit dem 3. Dezember eine Eiche im Park besetzt: „Wir setzen hier ein Zeichen gegen die lebensverachtenden, profitorientierten Pläne über unseren Lebensraum, die Politik und Vattenfall ohne Bürgerbeteiligung durchboxen wollen. Es ist Zeit, uns gemeinsam stark zu machen für die Dinge, die schön und lebenswert sind in unserer Stadt Hamburg.“
Daniel H. von ROBIN WOOD weiter: „Die Politik hat in Kopenhagen versagt, es ist notwendig, eine Klimabewegung von unten zu schaffen. Jeder und jede kann etwas tun, z.B. zu einem Ökostromanbieter wechseln, da geht das Licht nicht aus, dies ist einfach und spart pro Person mehr als eine Tonne CO2.“
Für die Trasse soll eine neun Meter breite Schneise durch den Grünzug Altona geschlagen werden. Entlang der Trasse sollen rund 400 Bäume gefällt werden, für die es vor Ort keinen angemessenen Ersatz geben wird. Trotz dieses massiven Eingriffs sind weder BürgerInnen noch Naturschutzverbände an der Planung beteiligt worden. ROBIN WOOD hält dies – ebenso wie der BUND Hamburg, der dagegen Klage eingereicht hat – für rechtswidrig. Das Verwaltungsgericht Hamburg will eine erste Entscheidung voraussichtlich am 15. Januar treffen.
Die BaumbesetzerInnen freuen sich über Besuch und Unterstützung in Form von heißen Getränken, warmen Essen und Aktionsideen.
Posted in Direkte Aktion, Energieversorgung, Freiräume, Klimaschutz, Kongresse, Camps und Vernetzung, Kunst, Privatisierung, Proteste
Klimaaktion 350.org
Oktober 22nd, 2009 Posted 1:50 am
Weltweit rufen am kommenden Samstag ca. 5000 Initiaven dazu auf, den 350-Aktionstag zu begehen. Dahinter steht der Appell der BürgerInnen an führende PolitikerInnen bei den kommenden Klimaverhandlungen, besonders den Cop 15 im Dezember in Kopenhagen, ehrliche und zukunftsweisende Klimaschutzbestimmungen zu beschließen. 350.org steht für 350 parts per million Co2 Ausstoß ( die Million setzt sich aus anderen Gas-Teilchen in der Atmosphäre zusammen), der absoluten Höchstgrenze von Co2, dass weltweit noch ausgestoßen werden darf, um eine Klimakatastrophe abzuwenden.
Bis zum Anfang der Globalisierung betrug der Co2- Ausstoß ungefähr 275 ppm, was auch wichtig ist, denn ganz ohne Co2 Ausstrahlung wäre es einfach zu kalt auf der Erde, da Co2 und andere Treibhausgase dafür sorgen, dass ein Teil der Wärme in der Atmosphäre wieder zurückgestrahlt wird. Leider sind wir beim Verbrennen im Wirtschaftswachsumswahn ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen: Mittlerweile beträgt der Co2 Ausstoß schon ca. 387 ppm, und steigt jährlich um 2 ppm an.
Was zunächst wenig erscheint, könnte aber schon bald in einer Katastrophe enden, schließlich verläuft das Erhitzen des Planeten und seine Folgen nicht linear, schon jetzt sagen Wissenschaftler eine Art Dominoeffekt, der bislang noch nicht wirklich in seiner Schwere eingeschätzt werden kann für den Treibhauseffekt voraus, wenn die Polkappen weiter abschmelzen und das Weiß des Eises nicht mehr die Sonnenstrahlen zurückabsorbiert, sondern das dunkle Meer sie dankend absorbiert und sich somit noch weiter aufheizt. Gleichzeitig werden munter weiter die letzten Regenwälder der Erde für Sojaanbau (u.a. für die Gut- und Günstigen Discounterwürstchen bei Dir um die Ecke) abgeholzt, bedrohte Arten und ihre Tätigkeit für ein stabiles Ökosystem verschwinden, Moore werden entwässert für intensive Landwirtschaft ( Moor ist der größte Co2 Speicher der Erde) und Permafrostböden tauen ab und setzten das 25 mal aggresivere Klimagas Methan ab…. die Liste ist lang und erschreckend. Durch den wachsenden Wirtschaftsdruck wird zunehmend auf der ganzen Erde Raubbau parallel betrieben und kein Ende ist in Sicht. Oder eben doch?
Im Rahmen der Kampagne 350.org wollen weltweit bislang schon knapp 5000 Initiaven aus 171 Ländern an die führenden Politiker appelieren ernsthafte, verantwortungsbewusste Politk zu betreiben, und diese besonders auf der Klimakonferenz in Kopenhagen zu vertreten. Verantwortungsbewusst hieße in diesem Sinne, den Großkonzernen dicke Absagen zu erteilen, bzw. hohe und kostenintensive Umweltauflagen, ein zweifelhafter Emissionshandel wie Kioto, bei dem Zertifikate auch mal unter der Hand für umme an “führende Wirtschaftsunternehmen” ( Stichwort Standortfaktor!) verteilt wird, wäre dann jedenfalls nicht mehr drin. Um es nochmal deutlich zu sagen: Ein Ziel von 350 ppm wird eine große Herausforderung für uns alle sein und wir müssen uns zumindest in den westlichen Ländern alle einschränken, außer eventuell noch ein paar Omis und Opis, die sowieso immer Fast-SelbstversorgerInnen waren.
Doch nur mit Quecksilber-Elektrosmog-Leuchten (sog. Energiesparlampen) und Loha-mäßig shoppen werden wir den ppm noch nicht einen Punkt herunterbringen. Solange die Großindustrie nicht in ihrem Gebaren gestoppt wird, 29 neue Kohlekraftwerke geplant werden (u.a in Lubmin am empfindlichen Ökosystem Greifswalder Bodden), Gentechnick grünes Licht gegeben wird, Atommeiler länger läufen dürfen ( nein, die sind nicht Co2-frei, oder wächst Uran einfach so am Rasen neben dem Kraftwerk?) solange Vattenfall Naturschutzgebiete abbaggern darf, mit Müll große Geschäfte gemacht werden können und es billiger ist, einen Becher Joghurt in 6 verschiedenen Ländern herzustellen und herumzukarren, bevor er im Supermarkt steht, solange sind all die Umweltbildungsangebote nur halbherzige Blendware.
Man kann die 350.org Kampagne auch naiv nennen, ein nettes Medienspektakel und Obrigkeitshörig, denn wieder einmal wird nur an die Regierenden appeliert, dass sie es für uns richten werden und müssen, ohne per se Kapitalismus und Herrschaftsstrukturen eine Absage zu erteilen. Auf der anderen Seite spricht die Kampagne aber Menschen an, die bislang vielleicht nicht politisch aktiv waren und sich der offenen Struktur wegen endlich einmal herantrauen, um ein gemeinsames relativ einfaches Ziel anzupeilen und gemeinsam mit dem Rest der Welt ein Medienecho zu erlangen ( in einigen Orten läutet 350 mal die Kirchturmglocke, auf den Kapverden (trockene Insel im Atlantik, potenziell Dürre und Überschwemmungsgefährdet) gibt es eine Ökorally, bei der an die TeilnehmerInnen eine trockene Pflanze in die Hand bekommen und dann in der Stadt nach Klimaanlagen suchen müssen, mit deren Kondenswasser sie die Pflanze wieder zum Leben erwecken sollen, in Portugal werden 350 Bäume in einem Dorf gepflanzt, 350 Leute fahren mit dem Fahrrad durch Porto, in der Mongolei will eine Gruppe mit 350 Wartenden der Transibirischen Eisenbahn an einer Umsteigestation über 350 ppm sprechen, in Nigeria gibt es ein Seminar zum Thema “Islam und Klimawandel” usw. usf.
Die Kampagne setzt kreative Energie frei, die die Menschen in Zukunft noch öfters gebrauchen werden, denn natürlich glaubt (fast) keiner an einen plötzlichen Systemwandel in Kopenhagen. Zudem haben durch den breiten Aufruf, der einmal nicht eurozentrisch war, auch viele NGOs in Ländern Auftrieb bekommen, in denen Klimaschutz bislang kein großes Thema war. Tausende von Menschen werden sich erstmals bewusst für das Klima einsetzen. Ein Zeichen wird es allemal sein, und bestimmt nicht das letzte.
Vor Kopenhagen braut sich was zusammen. Am 26.09. wurde z.B. ein Kohlekraftwerk von Vattenfall in Kopenhagen von 1500 Aktivistinnen besetzt und vorsichtshalber abgeschalten…das nur so am Rande, es ging ja um was anderes….
und nun noch die Einladung zur Aktion in Berlin:
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24. Oktober, 10:30 bis 12:30 Uhr: In einer spektakulären Castingshow am Brandenburger Tor wird unter 350 Merkels die wahre Klimakanzlerin gesucht! Der 24. Oktober ist weltweiter Klima-Aktionstag mit über 3.000 Events – Die Klimapiraten wollen das größte in Deutschland veranstalten.
Dazu benötigen sie 350 Angela Merkel-DarstellerInnen! Und jeder kann, darf und soll dabei sein. Das wiederum geht ganz einfach: Hingehen und die Klimapiraten stellen die Merkelmasken und führen Regie. Für den Abend wird dann zur großen 350.org-Party eingeladen.
Warum gerade 350? Laut den Klimapiraten ist 350ppm (parts per million) die nach derzeitigem Stand der Wissenschaft verträgliche Grenze der CO2-Konzentration in der Luft, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. Diese Zahl soll, so die Aktivisten, jetzt in die Köpfe der Politiker.
Gesucht: 350 Angela Merkels für Aktion am Brandenburger Tor!
Anmelden für die Aktion könnte ihr euch bei Jonas Ecke: j_ecke[at]yahoo.com.
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350.org (mit Aktionskarte zum Mitmachen)
die KlimapiratInnen ( Klimakampagne für die Zukunft und das Leben mit Segel auf Kopenhagen und Säbel auf das Kohlekraftwerk Lubmin)
Ein Video zum “antriggern” hier.
Klimaemissonen selbst ersteigern
Posted in Direkte Aktion, Energieversorgung, Klimaschutz, Politik, Proteste
Oktober 13th, 2009 Posted 9:01 pm
Da ich gerade im Internetcafe bin ich nur noch 5 minuten habe, bitte ich den recht knappen Text zu entschuldigen:
Während der Koalitionsverhandlungen laufen gerade interessante Belagerungsaktivitäten, die von ausgestrahlt und der “Ständigen Vertretung der Anti-Atom Bewegung” im KUBIZ in Berlin-Weissensee koordiniert werden- zu empfehlen für all die ( nicht nur BerlinerInnen, siehe Aktionstipps auf der Seite KOALITIONSVERHANDLUNGEN BELAGERN),
die keinen Bock mehr auf Atom und andere Umweltschweinereien mehr haben, und gerade noch auf der Suche nach geeigneten Aktionsformen sind und sich einem breiten, bereits gut strukturierten Protest anschließen wollen.
Nächste große Aktion ist , die Koalitionsverhandlungen mit einer Menschenkette zu umzingeln und mit dem längsten Anti-Atom-Transparent der Welt einzuwickeln.
Treffpunkt ist am Samstag, 17. Oktober, 11 Uhr, vor der CDU-Zentrale (Adenauer-Haus), Klingelhöferstraße 8, Berlin.
Posted in Energieversorgung, Politik, Proteste
SelbstversorgerInnenwoche
September 14th, 2009 Posted 1:44 pm
Kennenlernen, Ausprobieren, Weitermachen…
4.-9. Oktober 2009 im Torhaus Trebitz
Du hast Lust, auszuprobieren, etwas unabhänger von gängigen Konsumangeboten zu werden? Mehr zu wissen, wo und wie mensch Dinge umsonst bekommen kann ? Nicht nur aus einer Produktpalette auszuwählen? Oder Du versuchst das vielleicht schon oft und willst Dich mit anderen austauschen?
In der “Selbstversorgungszeit” wollen wir gemeinsam verschiedene Lebensbereiche unter die Lupe nehmen und Wege kennenlernen, Dabei soll zum Beispiel Apfelsaft und Marmeladen entstehen, getrocknete Früchte, vielleicht eine Tasche aus Filz oder auch ein Beutel aus Leder, wir werden traditionelle Bautechniken mit regionalen Baustoffen wie Lehm und Holz kennenlernen und auch wie mensch ein Kompostklo bauen kann. Mittendrin und daneben wird es immer wieder um weitere Ideen gehen, anders zu wirtschaften: Umsonstökonomie, Nicht-Kommerzielle Landwirtschaft, Permakultur u.v.m., auch Infos und Austausch über Selbstversorgungs- und andere spannende Projekte in Brandenburg/Europa wird es geben. Das Torhaus Trebitz, wo dieser Workshop stattfindet, ist ein kleines Hofprojekt eine halbe Stunde südlich von Potsdam mit viel Idealismus,vielen Baustellen und gesammelten Erfahrungen. Wir werden am letzten Tag noch ein weiteres Projekt, mit mehr Menschen und einem “offenen Raum”Konzept, kennenlernen und dort auch Möglichkeiten selbstbestimmterer Abwasserreinigung und Energieerzeugung sehen.
Geschlafen werden kann im Gästezimmer oder Heu, bitte Schlafsack und Isomatte mitbringen. Und einen leckeren Aufstrich/Marmelade o.ä. und gern auch zum Thema passende Literatur.
weitere Infos & Anmeldung: Nicole Gernhard, gernhard@uni-potsdam.de, Tel. 033844-51034
Posted in (Lohn)Arbeitswelten, AgrarKULTUR, Energieversorgung, Freiräume, Leben ohne Geld, Wohn/Kulturprojekt
Juli 23rd, 2009 Posted 11:06 pm
Heute schon mein zweites Posting, aber ich muss noch mal schnell gratulieren und zwar der deutschen Justiz im Allgemeinen und dem Kitzinger Amtsgericht im Besonderen.
Erasmus Müller und Cecile Lecomte, die beiden Schlingel, die sich letztes Jahr im dürren Genmaisfeld bei der Feldbefreiung am 29.06 herumgetrieben haben und dabei nicht gerade liebevoll mit Monsantos Eigentum umgegangen sind, haben ihre gerechte Strafe erhalten. 1350 Euro soll Wiederholungs- und Überzeugungstäter Müller zahlen, für Lecomte, kommt es ein wenig günstiger, 675 Euro. Davon hätten die beiden sich schon so einige Tortillas leisten können.
Die beiden versuchten sich in zwei zähen Verhandlungstaten mit einem “rechtfertigenden Notstand” herauszureden. Oder gar, dass sie nur trägen Regierung zuvorgekommen seien. Die hätten schließlich dieses Jahr den Genmais auch verboten. Billig, billig. Zum Glück hat Richter Betz die beiden selbsternannten Ökosherriffs nochmal angestraft, bevor sie noch andere mit ihren Flausen anstecken.
Erstaunlicherweise gibt es auch im Großraum Kitzingen (Nordbayern) ziemlich viele Menschen, die mit Sonnenblumen und “Feldbefreiungs” T-Shirts bewaffnet um das Amtsgericht herumlungerten und sich aus Solidarität mit in den Zuschauerraum setzten und ab und an Kommentare abließen. Vorher sollen sie am Martkplatz Popcorn verkauft haben, und den ahnungslosen Käufern gleichzeitig Knebelverträge angedreht haben. In Kitzingen gibt es nun verschiedene Menschen, die auf Lebzeit ihr Popcorn nur noch bei den Angeklagten Müller und Lecomte beziehen dürfen und gleichzeitig noch ein bestimmtes Handspülmittel verwenden. Diesem seltsamen Völkchen konnte man aber gut habhaft werden, indem man die Hälfte von ihnen ausschloß, Grund “Platzmangel”, sie des Foyers verwies und auf dem Boden spielende Kleinkinder fast übertrampelte, um Fotokameras zu entwenden.
Am lautesten lachten die “Ökos”die es dennoch in den Zuschauerraum geschafft hatten, als klar wurde, dass der tapfere Geschädigte Bauer Müller, der den Genmais zusammen mit anderen Versuchsmais auf 70h anbaute und damit seine 500 Rinder füttert, sich einen von Monsanto empfohlenen Rechtsanwalt aus Düsseldorf zurate gezogen hat. Warum denn auch nicht?
Wer der nächsten traurigen Bezirksposse teilwohnen will, der ist für den 27. Juli, den 24. August und den 31. August nach Kitzingen bei Würzburg eingeladen. Nähere Infos sowie Aktionen rund um die Verhandlungen wie immer auf der Seite von Gendreck Weg.
Posted in AgrarKULTUR, Direkte Aktion, Energieversorgung

