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Eine Radtour auf den Spuren vom Phantom Klimaflüchtling

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August 25th, 2009 Posted 10:58 am

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Drei Studenten, 3000 Kilometer nach Marokko und die Frage, wie weit es zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik ist

Am Montag den 24. August beginnt die Radtour dreier Marburger Studenten nach Marokko. Auf ihrem über 3000 Kilometer langen Weg wollen sie sich vom Klimawandel und seinen sozialen Auswirkungen selber ein Bild machen und mit Betroffenen und Experten ins Gespräch kommen. Die drei Studenten fordern, dass sich die politischen Entscheidungsträger mit der Problematik der Klimaflüchtlinge auseinandersetzen und endlich handeln.

Der Klimawandel hat fatale Auswirkungen auf die Menschen – schon heute!“ sagt Christoph Grober, einer der drei Radfahrer und Mitorganisator des Projektes. Der Klimawandel bedroht nicht nur Lebensräume und Tierarten, sondern raubt auch vielen Menschen ihre Existenzgrundlage. Die Folge ist eine Massenflucht, vor allem aus Gebieten der sogenannten dritten Welt. ExpertInnen gehen davon aus, dass bereits heute zwanzig Millionen ihre Heimat aufgrund von Klimaveränderungen verlassen mussten. Damit ist diese Gruppe größer als alle anderen Flüchtlingsgruppen. Es ist anzunehmen, dass die Zahl in den nächsten Jahrzehnten dramatisch wachsen wird. Trotz dieser Tatsachen diskutieren Politik und Öffentlichkeit dieses Thema nur wenig. Zu wenig nach Christoph Grobers Meinung: „Wir Menschen in den westlichen Ländern sind Hauptverursacher des Klimawandels. Deswegen haben wir auch Verantwortung gegenüber denjenigen Menschen, die von den Folgen betroffen sind.“

Die drei Studenten – Jakob Vörckel, Christoph Grober und Matthias Klaßen- wollen daher symbolisch die Route eines Klimaflüchtlings mit dem Fahrrad zurückverfolgen. Diese Tour wird nun am 24. August in Marburg beginnen. Am 1. Oktober wollen sie in Tanger, Marokko, ankommen. Ihre über 3000 Kilometer lange Route wird sie dabei über die Schweiz, quer durch Frankreich und von dort über die Pyrenäen nach Spanien führen. Nachdem sie Spanien durchquert haben wollen sie von Gibraltar nach Marokko übersetzen. An den verschiedenen Stationen ihrer Reise werden die Studenten Interviews mit Experten aus dem Asyl- und Klimabereich sowie Betroffenen führen. Auch der spanischen Enklave Ceuta in Marokko als hochgesicherte Außengrenze von Europa soll ein Besuch abgestattet werden.

Die drei Radfahrer wollen sich durch ihre Reise ein eigenes Bild von dem Themenbereich Klimaflüchtlinge machen. Ihre gewonnenen Erkenntnisse wollen sie auf der Klimakonferenz in Kopenhagen vorstellen. Dort haben Politiker aus der ganzen Welt nämlich die Möglichkeit einen bedeutenden Grundstein für eine friedliche Zukunft zu legen. Dabei muss sowohl an die Zukunft gedacht, als auch in der Gegenwart gehandelt werden. Christoph Grober sagt dazu: „Es führt kein Weg an einer drastischen Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes vorbei, um sozialen Katastrophen in der Zukunft zu entgehen. Zusätzlich muss es aber auch endlich einen rechtsgültigen Status für die jetzigen Klimaflüchtlinge geben.“Bisher ist dieser Status nämlich weder in Asylgesetzen noch in sonstigen Richtlinien und Konventionen anerkannt.

Die genauere Route mit Karte und weitere Informationen zu Personen und Hintergründen finden sich auf dem Blog www.phantomklimafluechtling.blogsport.de;  und http://blogs.wir-klimaretter.de/phantom-klimafluechtling/ dort werden auch regelmäßig Berichte von der Reise erscheinen.

Drei Studenten, 3000 Kilometer nach Marokko und die Frage, wie weit es zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik ist

Am Montag den 24. August beginnt die Radtour dreier Marburger Studenten nach Marokko. Auf ihrem über 3000 Kilometer langen Weg wollen sie sich vom Klimawandel und seinen sozialen Auswirkungen selber ein Bild machen und mit Betroffenen und Experten ins Gespräch kommen. Die drei Studenten fordern, dass sich die politischen Entscheidungsträger mit der Problematik der Klimaflüchtlinge auseinandersetzen und endlich handeln.

Der Klimawandel hat fatale Auswirkungen auf die Menschen – schon heute!“ sagt Christoph Grober, einer der drei Radfahrer und Mitorganisator des Projektes. Der Klimawandel bedroht nicht nur Lebensräume und Tierarten, sondern raubt auch vielen Menschen ihre Existenzgrundlage. Die Folge ist eine Massenflucht, vor allem aus Gebieten der sogenannten dritten Welt. ExpertInnen gehen davon aus, dass bereits heute zwanzig Millionen ihre Heimat aufgrund von Klimaveränderungen verlassen mussten. Damit ist diese Gruppe größer als alle anderen Flüchtlingsgruppen. Es ist anzunehmen, dass die Zahl in den nächsten Jahrzehnten dramatisch wachsen wird. Trotz dieser Tatsachen diskutieren Politik und Öffentlichkeit dieses Thema nur wenig. Zu wenig nach Christoph Grobers Meinung: „Wir Menschen in den westlichen Ländern sind Hauptverursacher des Klimawandels. Deswegen haben wir auch Verantwortung gegenüber denjenigen Menschen, die von den Folgen betroffen sind.“

Die drei Studenten – Jakob Vörckel, Christoph Grober und Matthias Klaßen- wollen daher symbolisch die Route eines Klimaflüchtlings mit dem Fahrrad zurückverfolgen. Diese Tour wird nun am 24. August in Marburg beginnen. Am 1. Oktober wollen sie in Tanger, Marokko, ankommen. Ihre über 3000 Kilometer lange Route wird sie dabei über die Schweiz, quer durch Frankreich und von dort über die Pyrenäen nach Spanien führen. Nachdem sie Spanien durchquert haben wollen sie von Gibraltar nach Marokko übersetzen. An den verschiedenen Stationen ihrer Reise werden die Studenten Interviews mit Experten aus dem Asyl- und Klimabereich sowie Betroffenen führen. Auch der spanischen Enklave Ceuta in Marokko als hochgesicherte Außengrenze von Europa soll ein Besuch abgestattet werden.

Die drei Radfahrer wollen sich durch ihre Reise ein eigenes Bild von dem Themenbereich Klimaflüchtlinge machen. Ihre gewonnenen Erkenntnisse wollen sie auf der Klimakonferenz in Kopenhagen vorstellen. Dort haben Politiker aus der ganzen Welt nämlich die Möglichkeit einen bedeutenden Grundstein für eine friedliche Zukunft zu legen. Dabei muss sowohl an die Zukunft gedacht, als auch in der Gegenwart gehandelt werden. Christoph Grober sagt dazu: „Es führt kein Weg an einer drastischen Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes vorbei, um sozialen Katastrophen in der Zukunft zu entgehen. Zusätzlich muss es aber auch endlich einen rechtsgültigen Status für die jetzigen Klimaflüchtlinge geben.“Bisher ist dieser Status nämlich weder in Asylgesetzen noch in sonstigen Richtlinien und Konventionen anerkannt.

Die genauere Route mit Karte und weitere Informationen zu Personen und Hintergründen finden sich auf dem Blog www.phantomklimafluechtling.blogsport.de; dort werden auch regelmäßig Berichte von der Reise erscheinen.

Posted in Migration, Politik