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	<title>Kommentare zu: Wo ist all der Gendreck hin?</title>
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	<description>Beispiele für eine gerechtere Welt</description>
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		<title>Von: Sven</title>
		<link>http://mutig-mutig.org/2009/04/wo-ist-all-der-gendreck-hin/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>Sven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 18:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Die Rolle des Wissenschaftlers&lt;/strong&gt;

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Rolle des Wissenschaftlers, sei es in der Atomindustrie, der Gentechnik oder in anderen Bereichen.
Zum einen werden kritische Wissenschaftler, die auf die Risiken der Gentechnik aufmerksam machen, Korruptionen aufdecken, oder Verquickungen der Universitäten mit der Wirtschaft anprangern etc. mundtot gemacht.
Zum anderen ist auch die Perspektive einiger Wissenschaftler was die ökologische Risiken und soziale Auswirkungen ihres Forschungsgebietes anbelangt, durchaus als begrenzt zu bezeichnen.

Infolge des stromlinienförmigen studierens und des (exogenen und endogenen) Drucks dem sie ausgesetzt sind, auch nicht sonderlich verwunderlich und mitunter menschlich.
Leider ist auch eine gewisse Arroganz gegenüber &quot;Nicht-Experten&quot; und einer damit verbundenen Diskussionsverweigerung vohanden.

Wie ich leider hautnah in meinem Freundeskreis miterleben musste, führt zudem der Erfolgsdruck und der z.T. übersteigerte, zwanghafte  Wunsch etwas zu verbessern dazu, daß ein Angriff auf das Forschungsobjekt als Angriff auf die eigene Person wahrgenommen wird. Als schockierend empfinde ich es, wenn dabei die &quot;fremde&quot; kritische Position, fast schon als existenzbedrohend empfunden wird.

Aber unser sogenanntes Bildungssystem möchte ja genau solche mechanisch denkenden Marionetten-Mensch-Maschinen heranzüchten, die perfekt funktionen und die an sie gestellten Ansprüche und Forderungen unreflektiert versuchen zu erfüllen – auch wenn sie dabei psychisch ausbrennen und entmenschlichen.
Leider gibt es aber eben auch die Sorte Mensch, die dies bewußt forciert und einzig und allein auf die Maximierung des Profits aus ist.

Dies trifft zum Glück nicht auf alle zu und ich möchte auch nicht pauschalisieren, aber es gibt eben auch den einen oder die andere Wissenschaftler(in), der /die aus vollster Überzeugung und vielleicht sogar aus unreflektierter Wut gegenüber der &quot;chaotischen&quot; Natur versucht ist, diese klar zu strukturieren und zu reglementieren, so wie eben auch sich selber ...

Es gibt auch noch verantwortungsbewußte und kritische Wissenschaftler, die nicht alles fressen, was ihnen vorgetischt wird und keine Angst haben den Mund aufzumachen, wie z.B. Ignacío Chapela:

&lt;a href=&quot;http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID171_richardt&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID171_richardt&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.i-sis.org.uk/IGspeech.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.i-sis.org.uk/IGspeech.php&lt;/a&gt;

Eine Träumerei vielleicht, aber es müßte versucht werden, mehr Wissenschaftler wieder zurück in die Realität zu holen und Mitarbeiter von Konzernen wie Monsanto, Pioneer, Syngenta etc. wachzurütteln und dazu bewegen, ihre Arbeit niederzulegen...

...bevor es zu spät ist und nur noch genmanipulierte Bienen, Schmetterlinge und Fledermäuse die genmanipulierten Pflanzen bestäuben können, ohne dabei zu krepieren.

So ich träum dann mal weiter ;)
Sven</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Rolle des Wissenschaftlers</strong></p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Rolle des Wissenschaftlers, sei es in der Atomindustrie, der Gentechnik oder in anderen Bereichen.<br />
Zum einen werden kritische Wissenschaftler, die auf die Risiken der Gentechnik aufmerksam machen, Korruptionen aufdecken, oder Verquickungen der Universitäten mit der Wirtschaft anprangern etc. mundtot gemacht.<br />
Zum anderen ist auch die Perspektive einiger Wissenschaftler was die ökologische Risiken und soziale Auswirkungen ihres Forschungsgebietes anbelangt, durchaus als begrenzt zu bezeichnen.</p>
<p>Infolge des stromlinienförmigen studierens und des (exogenen und endogenen) Drucks dem sie ausgesetzt sind, auch nicht sonderlich verwunderlich und mitunter menschlich.<br />
Leider ist auch eine gewisse Arroganz gegenüber &#8220;Nicht-Experten&#8221; und einer damit verbundenen Diskussionsverweigerung vohanden.</p>
<p>Wie ich leider hautnah in meinem Freundeskreis miterleben musste, führt zudem der Erfolgsdruck und der z.T. übersteigerte, zwanghafte  Wunsch etwas zu verbessern dazu, daß ein Angriff auf das Forschungsobjekt als Angriff auf die eigene Person wahrgenommen wird. Als schockierend empfinde ich es, wenn dabei die &#8220;fremde&#8221; kritische Position, fast schon als existenzbedrohend empfunden wird.</p>
<p>Aber unser sogenanntes Bildungssystem möchte ja genau solche mechanisch denkenden Marionetten-Mensch-Maschinen heranzüchten, die perfekt funktionen und die an sie gestellten Ansprüche und Forderungen unreflektiert versuchen zu erfüllen – auch wenn sie dabei psychisch ausbrennen und entmenschlichen.<br />
Leider gibt es aber eben auch die Sorte Mensch, die dies bewußt forciert und einzig und allein auf die Maximierung des Profits aus ist.</p>
<p>Dies trifft zum Glück nicht auf alle zu und ich möchte auch nicht pauschalisieren, aber es gibt eben auch den einen oder die andere Wissenschaftler(in), der /die aus vollster Überzeugung und vielleicht sogar aus unreflektierter Wut gegenüber der &#8220;chaotischen&#8221; Natur versucht ist, diese klar zu strukturieren und zu reglementieren, so wie eben auch sich selber &#8230;</p>
<p>Es gibt auch noch verantwortungsbewußte und kritische Wissenschaftler, die nicht alles fressen, was ihnen vorgetischt wird und keine Angst haben den Mund aufzumachen, wie z.B. Ignacío Chapela:</p>
<p><a href="http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID171_richardt" rel="nofollow">http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID171_richardt</a><br />
<a href="http://www.i-sis.org.uk/IGspeech.php" rel="nofollow">http://www.i-sis.org.uk/IGspeech.php</a></p>
<p>Eine Träumerei vielleicht, aber es müßte versucht werden, mehr Wissenschaftler wieder zurück in die Realität zu holen und Mitarbeiter von Konzernen wie Monsanto, Pioneer, Syngenta etc. wachzurütteln und dazu bewegen, ihre Arbeit niederzulegen&#8230;</p>
<p>&#8230;bevor es zu spät ist und nur noch genmanipulierte Bienen, Schmetterlinge und Fledermäuse die genmanipulierten Pflanzen bestäuben können, ohne dabei zu krepieren.</p>
<p>So ich träum dann mal weiter <img src='http://mutig-mutig.org/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Sven</p>
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